Aktuelles

Wir bauen um! Bis 2018 entsteht hier das neue Portal zum Leben und Werk Leo Trepps

Das Leben von Leo Trepp ist mit einer Vielzahl von Texten, Bildern sowie Ton- und Filmaufnahmen dokumentiert, viele davon noch unveröffentlicht. Über diese Webseite bündeln wir ab 2018 alle Inhalte – leicht erklärt – zum Werk und Wirken Leo Trepps. Seine Gedanken und Ideen sollen als Inspirationsquelle dienen, für heutige wie künftige Generationen.

Reimagining Rabbis

Stadt Oldenburg würdigt ihren Ehrenbürger mit einer Büste

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg hat die Stadt Oldenburg den ehemaligen Landesrabbiner für seine Verdienste mit einer Bronzebüste geehrt. Die Büste hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann der Öffentlichkeit am 13. August feierlich übergeben. Lesen Sie mehr in dem Bericht der NWZ: “Jüdische Gemeinde blüht seit 25 Jahren”

Dritte Leo Trepp Vorlesung am 15. Februar 2017 in der Synagoge Emanu-El in San Francisco

Am 15. Februar hielt die renommierte Autorin Frances Dinkelspiel einen Vortrag mit dem Titel: “From the Rhine to the Bay – How Jews shaped the California wine business”. Wie Leo Trepp kamen andere Juden aus dem Rheinland nach Kalifornien. Viele von ihnen waren Winzer oder kamen aus Winzerfamilien und begannen, auch an der Westküste Wein anzubauen. Sie trafen auf Juden aus Süddeutschland, die sich schon vorher im Weinbau versucht hatten. Zu ihnen gehörte der Urgroßvater von Frances Dinkelspiel, einer preisgekrönten Journalistin und Autorin einer Biographie ihres Urgroßvaters, Isaias Hellman, „Towers of Gold“. An dem Abend sprach Dinkelspiel über die deutsch-jüdischen Verdienste in der kalifornischen Weinindustrie. Die Vorlesung wurde von Gunda Trepp in Erinnerung an ihren verstorbenen Ehemann, Rabbiner Leo Trepp, gesponsert.

Dritte Leo Trepp Vorlesung am 15. März 2016 an der Boston University

Am 15. März fand im Elie Wiesel Center in Boston die dritte jährliche Leo Trepp Vorlesung statt. Der frühere Präsident des Hebrew Union Colleges und Direktor des Schusterman Centers für Jüdische Studien an der Brandeis Universität, Rabbiner David Ellenson, sprach über die Bedeutung, die das Denken und die Lehren deutsch-jüdischer Religionsphilosophen auf das amerikanische Judentum hatten. Unter dem Titel “Wie Deutschland das moderne Judentum entwickelt – Und was wir heute daraus lernen können” erklärte Dr. Ellenson, dass Judentum auch heute kaum zu verstehen sei, wenn man sich nicht mit Denkern wie Leopold Zunz, Samson Raphael Hirsch, Abraham Geiger oder Zechariah Frankel auseinandersetze. Professor Ellenson ist als Geschichtswissenschaftler auf die deutsch-jüdische Neo-Orthodoxie spezialisiert und hat sich sein Leben lang mit der Bedeutung und dem Einfluss des deutschen Judentums auseinandergesetzt. Mit seinen Veröffentlichungen und Untersuchungen zu jüdischem Denken, jüdischer Ethik und moderner jüdischer Geschichte hat Dr. Ellenson weltweite Reputation erlangt. Gunda Trepp wies darauf hin, wie wichtig diese Themen für ihren verstorbenen Mann gewesen seien, der in einem neo-orthodoxen Haushalt in Mainz aufgewachsen war und die Philosophie von Samson Raphael Hirsch und anderen deutsch-jüdischen Denkern Zeit seines Leben gelehrt und sich in Publikationen ausführlich damit auseinandergesetzt hat. In der Tradition dieses Denkens betonte Trepp sein Leben lang, wie wichtig ihm beides sei: Eine starke Verbundenheit mit der eigenen Religion und Kultur und Offenheit gegenüber der Welt und der Kultur anderer Religionen. Bevor Professor Ellenson mit seinem Vortrag begann, überreichte Gunda Trepp dem Elie Wiesel Center offiziell die Tora ihres verstorbenen Mannes. Dr. Trepp hatte es geschafft, die Tora aus Nazideutschland herauszubringen, als er das Land verlassen musste. Die Rolle wurde zu einem Vermächtnis für ihn, und er wünschte sich, dass Juden sie irgendwann wieder nutzen würden. So beschloss Gunda Trepp, sie dem Elie Wiesel Center zu überlassen, in dem Wissen, dass dort junge Menschen mit ihr lernen, und die Studenten des benachbarten Hillel Hauses sie zu besonderen Gottesdiensten nutzen werden. Rabbiner Kevin Hale, ein Sofer (Toraschreiber) hat die Rolle ausgebessert, und der Künstler John Powell hat einen speziellen Holzkasten für sie geschreinert. Umrahmt war das Programm mit Musik aus den Nigune Magenza, einer Auswahl der Mainzer liturgischen Musik, die Rabbiner Trepp vor dem Vergessen bewahrte, indem er die nur mündlich überlieferten Texte und Melodien gemeinsam mit anderen in zweijähriger Arbeit auf CD herausbrachte. Wenn Sie mehr über die Veranstaltung erfahren und den faszinierenden Ausführungen von Proffessor Ellenson hören wollen, besuchen Sie bitte die Website des Elie Wiesel Centers.

Leo Trepp Vorlesung 2016 in Emanu-El in San Francisco

Am 23. Februar sprach Dr. Shmuly Yanklowitz in der zweiten Leo Trepp Vorlesung in der Gemeinde Emanu-El über die Bedeutung, die das Judentum heute haben kann und sollte. Er betonte, wie wichtig es gerade für die junge Generation ist, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Sein Vortrag trug den Titel, Gay Rights and Minimum Wage: Torah Cares, And So Should We – An Orthodox Call for Social Justice – Gleiches Recht für Homosexuelle und Mindestlohn: Die Tora fragt nach, wir sollten es auch tun – ein orthodoxer Ruf nach sozialer Gerechtigkeit. So war es nur folgerichtig, dass Dr. Yanklowitz die Tora in den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte und betonte, wie lebensnah und relevant ihre Texte sind. Doch aus seiner Sicht gibt es derzeit zwei Strömungen im Judentum, die einen lebendigen Umgang mit der Tora behinderten: Einen Hang zur Stammesreligion bei den Orthodoxen und den zur Beliebigkeit in der Reformbewegung. Doch damit das Judentum seine Bedeutung besonders für junge Juden wiedererlange und behalte, müsse die Tora studiert, dann aber auch aufs praktische Leben angewandt werden. In diesem Sinne müsse die Tora zum Maßstab für das Streben nach sozialer Gerechtigkeit und Frieden werden. Dr. Yanklowitz hat in verschiedenen Gemeinden als Rabbiner gewirkt. 2007 gründete er Uri L’Tzedek, ein orthodoxes Netzwerk für Soziale Gerechtigkeit. Die Organisation wurde mehrmals als eine der innovativsten jüdischen Non-Profit Einrichtungen geehrt. Daneben ist Rabbiner Yanklowitz Gründer und Vorsitzender des Shamayim V’Aretz Institute, einem Zentrum für Spiritualität.

Rabbi Shmuly Yanklowitz

Zweite jährliche Leo Trepp Vorlesung am 2. März 2015 an der Boston University

In der zweiten Leo Trepp Vorlesung am Elie Wiesel Center an der Boston University im März 2015 sprach Rabbiner Neil Gillman über seinen intellektuellen und theologischen Werdegang. In einem sehr persönlich gehaltenen Vortrag reflektierte er Herausforderungen und Spannungen, die eine bewusste Auseinandersetzung mit diesem Thema mit sich bringen kann. Dr. Gillman hat als eine der führenden Persönlichkeiten das konservative Judentum in den Vereinigten Staaten mitentwickelt. Er ist Professor Emeritus des konservativen Theologischen Seminars, an dem er viele Jahre gelehrt hat. Neben seiner Lehr- und Vortragstätigkeit hat Dr. Gillmann zahlreiche Bücher und Essays veröffentlicht. Das Elie Wiesel Center hat eine Dokumentation über die Veranstaltung erstellt, die Sie hier sehen können.

Leo-Trepp-Platz Mainz

Der Leo-Trepp-Platz in Mainz soll zu einer Ruheoase für Schüler und Passanten werden. Noch im Frühling sollen die Umbauarbeiten des Platzes beginnen. Das kündigte die Baudezernentin der Stadt, Marianne Grosse, an. Die Leiterin des anliegenden Schlossgymnasiums, Brigitte Wonneberger, freut sich über diesen Schritt. Rabbiner Trepp sei in der Schule immer noch präsent. Jedes Jahr gebe es ein Unterrichtsprojekt, das sich mit seiner Person beschäftige. Ein Zitat aus seiner Rede zum 150-jährigen Jubiläum der Schule solle zu ihrer Vision werden: ,,So hoffe ich, dass unser Gymnasium eine Schule wird, immer überragend im Wissen, immer beispielgebend in Verbrüderung, eine Schule, in der Religion die Menschen verbindet und nicht trennt, eine Schule des Dialogs, eine Werkstatt des Friedens und eine Hochburg der Freiheit mit Offenheit zur ganzen Welt.”

Allgemeine Zeitung Mainz

San Francisco: Diskussion über den neuen Antisemitismus in Europa 

Der Kampf gegen Antisemitismus war Leo Trepp sein Leben lang wichtig. In diesem Geist veranstaltete die Gemeinde der Synagoge Emanu-El in San Francisco am 28. Oktober 2014 eine Podiumsdiskussion zu dem Thema: „Der neue Antisemitismus in Europa”. Sechs Konsuln aus verschiedenen Ländern debattierten unter der Gesprächsführung von Gunda Trepp über die Gründe des europäischen Antisemitismus, und wie man ihn am besten bekämpfen kann. Lesen Sie einen Bericht über die Veranstaltung hier (Englisch).

Jweekly: S.F.-based diplomats address ‘new’ anti-Semitism in Europe

Radiostimmen zum Leo Trepp Hörbuch

Im Südwestrundfunk erklärt Gunda Trepp ihre Gründe, maßgeblich an dem Werk mitzuarbeiten.

Hier geht’s zum Beitrag in der SWR Mediathek (Link).

Der Deutschlandfunk fokussiert seine Besprechung auf den Antisemitismus, den Trepp bereits in seiner Jugend erlebt hat, und der einen Aufstieg seines Vaters im Militär verhindert hat.

Und der Hessische Rundfunk stellt das Buch in seiner Literatursendung vor. 

Leo Trepp Hörbuch

Im Juni 2014 hat die Paul Lazarus Stiftung im Rahmen ihrer Edition „Zeugen einer Zeit“ ein Hörbuch mit den Lebenserinnerungen Leo Trepps veröffentlicht. Das Werk beruht auf Gesprächen, die Trepp mit seiner Frau Gunda Trepp führte, die von einem Tonmeister aufgenommen und nun von der Stiftung bearbeitet wurden. Gunda Trepp führt als Sprecherin durch die Erzählungen ihres Mannes.

„Tzedek, tzedek Tirdof – Der Gerechtigkeit, der Gerechtigkeit sollst du nachjagen“

ISBN 978-3-942902-09-0
19,50 €

Weitere Informationen zu dem Hörbuch finden Sie auf der Website der Paul Lazarus Stiftung. Sie können das Werk mit zwei CDs im Buchhandel erwerben oder direkt bei der Stiftung bestellen: Paul Lazarus Stiftung · Spiegelgasse 9 · 65183 Wiesbaden Telefon: 06 11 – 94 58 92 51-0 · E-Mail: bestellung@paul-lazarus-stiftung.de

Paul Lazarus Stiftung / Hörprobe Leo Trepp
http://www.paul-lazarus-stiftung.de/de/publikationen/edition-zeugen-einer-zeit/rabbiner-leo-trepp/

Leo Trepp Vorlesungen

Es war der Auftakt für die Leo-Trepp-Vorlesungsreihe. Und das Interesse hätte größer nicht sein können. Ende Februar sprach die Judaistikprofessorin und Autorin Susannah Heschel in einem überfüllten Saal in der Synagoge Emanu-El in San Francisco über das Thema: „Redefining 21st Century Jewish Identity – Can we be morally grand and spiritually audacious?“ Auf Deutsch: „Eine Neudefinition der jüdischen Identität im 21. Jahrhundert – Können wir moralisch großmütig und spirituell wagemutig sein?“ Nicht nur das Thema zog die Zuhörer an, sondern auch die Neugier auf die Dozentin. Immerhin ist Heschel nicht nur eine angesehene Forscherin, vor allem auf dem Gebiet der interreligiösen Beziehungen, und daneben eine bekannte Feministin, sondern zudem die Tochter des berühmten Philosophen und Rabbiners Abraham Heschel. Mit diesem hatte sich Trepp zu Studienzeiten in Berlin befreundet, und so schien seine Tochter die perfekte Besetzung für diesen Abend zu sein. In ihren Ausführungen erinnerte sie immer wieder besonders an ihren Vater und an Trepp und auf deren moderne Interpretationen der jüdischen Schriften. Mit Humor und Verweisen auf die beiden Männer führte Heschel vor, dass die Tora den Juden auch zu aktuellen Fragen einiges zu sagen hat.

Informationen finden sie in dem Programm (Englisch): Program Heschel

Ausschnitte aus Höraufnahmen der Veranstaltung können Sie hier finden (Englisch):

Eine Woche später, am 4. März, war Susannah Heschel die Auftaktrednerin der jährlichen Leo-Trepp-Vorlesung im Hillel Haus der Boston University, veranstaltet vom Rabbi Leo Trepp Lecture Fund und dem Elie Wiesel Center der Universität. Boston war die erste Station für Leo Trepp, nachdem er aus Deutschland emigriert war. Er fand hier Freunde und studierte in Harvard, bevor er sich entschied, an die Westküste zu gehen. Während der Veranstaltung unter dem Titel „Joy and Obligation: The Legacies of Leo Trepp and A.J. Heschel“ erläuterte Gunda Trepp die Haltung und das Denken Trepps. Erzogen in der Orthodoxie, erkannte er, dass das Judentum seine Bedeutung nur behalten würde, wenn Juden sich aktiv engagieren, sich ihrer Religion und Kultur verpflichtet fühlen, und wenn sich das Judentum dadurch kontinuierlich weiterentwickelt. Er ging nach Deutschland zurück, weil er der Überzeugung war, dass neuer Antisemitismus nur vermieden werden könne, wenn Menschen über das Judentum und die Juden informiert würden. Abraham Heschel hingegen konnte und wollte nicht nach Deutschland gehen, wie seine Tochter erläuterte. Darüber hinaus stellte Susannah Heschel dar, wie die Interpretation der jüdischen Schriften ihren Vater dazu bewegte, für die Gleichstellung der Schwarzen und gegen den Vietnamkrieg zu kämpfen und sich für den christlich-jüdischen Dialog zu engagieren. Heschels Philosophie ist ins Bewusstsein vieler amerikanischer Juden eingeflossen. Im Anschluss überreichte Gunda Trepp die Torarolle, die Leo Trepp aus Deutschland hatte retten können, an einen Toraschreiber, der sie schätzen und gegebenenfalls reparieren wird. Anschließend soll sie dem Elie Wiesel Center für Jüdische Studien übergeben werden und den Studenten des Centers und denen der benachbarten Hillel Einrichtung zum Gebrauch dienen.

Das Elie Wiesel Center hat die Veranstaltung dokumentiert (Englisch).

Zur Stellung der Frau – Unveröffentlichter Essay

Im Februar 2013 veröffentlichte der Kohlhammer-Verlag einen Essayband, geschrieben von Rabbiner Leo Trepp in den Jahren 1945 bis 2010, redigiert und teilweise übersetzt von seiner Witwe, Gunda Trepp. Es gibt eine große Zahl von interessanten Essays, die aus Platzgründen in diesem Band nicht berücksichtigt werden konnten. Wir werden einige dieser Aufsätze in unregelmäßigen Zeitabständen auf dieser Seite vorstellen.

Der erste beschäftigt sich mit der Rolle der Frau im Judentum. Trepp schrieb diese Auseinandersetzung mit der orthodoxen Sichtweise auf die Position der Frauen im Jahr 1977 für das Schweizer Magazin “Tradition und Erneuerung”. Seine Gedanken zeigen, dass selbst der Halacha – dem jüdischen Religionsgesetz – zufolge, den Frauen weitaus mehr Rechte eingeräumt werden könnten, als es heute an vielen Orten – unter Berufung auf die Halacha – getan wird.

Den kompletten Essay können Sie hier online lesen oder eine PDF-Version des Essays herunterladen.

Lesung im Geburtsort von Leo Trepps Mutter

In der vergangenen Woche hielt Gunda Trepp eine Lesung aus der Biografie Leo Trepps “Ein deutsches Leben”, die 2014 erscheinen wird. In der Heilig-Kreuz-Kirche in Oberlauringen, der Geburtsstadt der Mutter Trepps, Selma Zipora Hirschberger, las Gunda Trepp aus dem Kapitel über Trepps Kindheit, das von Besuchen in Oberlauring handelt. Im Jahre 2009 hatte Trepp Oberlauring zum letzten Mal besucht und dort die Aufarbeitung der jüdischen Geschichte in Oberlauring gewürdigt, die einige Bürgerinnen und Bürger initiiert hatten.

Lesen Sie den ganzen Bericht der Mainpost über die Lesung hier.

Einweihung des Leo-Trepp-Platzes in Mainz 

Am Donnerstag, den 4. Juli 2013 wird der Platz vor dem Mainzer Schlossgymnasium zu Ehren des gebürtigen Mainzers Leo Trepp umbenannt. Seine Frau Gunda Trepp wird bei der Zeremonie anwesend sein. Mainzerinnen und Mainzer sind herzlich eingeladen, der Ehrung des jüdischen Philosophen und Rabbiners beizuwohnen.

Am Dienstag, den 2. Juli 2013 veranstaltet das Schlossgymnasium zu Mainz zudem anlässlich der Umbenennung die Plenumsveranstaltung „Leo Trepp und seine Bedeutung für heute“. Johannes Gerster sowie Gunda Trepp und MdL Ulla Brede-Hoffmann werden dort über das Leben und Werk von Leo Trepp sprechen. Auch zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein.

Im Vorfeld der Umbenennung berichteten die Allgemeine Zeitung und die Nordwestzeitung (NWZ).  Den Einladungsflyer zur Ankündigung der Leo-Trepp-Ehrung am 2. Juli können Sie hier herunterladen.

Im Nachgang schrieb die Allgemeine Zeitung darüber, wie es zur Idee des Leo-Trepp-Platzes kam und über Einweihungszeremonie vor dem Mainzer Schlossgymnasium sowie die Veranstaltung des Gymnasiums „Leo Trepp und seine Bedeutung für heute“.

Auch eine Pressemitteilung der Landeshauptstadt Mainz berichtete über die Umbenennung des Leo-Trepp Platzes. Kulturdezernentin Marianne Grosse würdigte Trepp mit folgenden Worten: „Die Benennung erfolgt aufgrund der enormen Verdienste Leo Trepps um die Stadt Mainz und das jüdische Leben in Mainz. Daher unterstützte die Stadtspitze den Vorschlag des Lehrerkollegiums der Schule sowie des Ortsbeirates Mainz-Altstadt gern und nachdrücklich (…)”.

Alumni-Matinee zu Ehren von Rabbiner Leo Trepp in Würzburg

Am Sonntag, den 7. Juli 2013 ab 11.00 Uhr liest Gunda Trepp aus der bisher unveröffentlichten Biographie “Leo Trepp – Ein deutsches Leben” von Rabbi Leo Trepp. Dr. Josef Schuster wird das Grußwort sprechen. Die Lesung im Toscanasaal der Universität Würzburg konzentriert sich auf das Kapitel, in dem Trepp seine Studien- und Promotionsjahre in Würzburg beleuchtet. Trepp hatte dort im Jahre 1935 die Doktorwürde zum Dr. phil. erhalten.

Die Ankündigung der Lesung in der Würzburger Main Post können Sie hier nachlesen.

Zum 100. Geburtstag: Brückenbauer Leo Trepp gewürdigt

Zu einem Festakt lud die Stadt Oldenburg am Sonntag, den 03. März 2013 rund 150 Gäste, darunter der amerikanische Enkel Leo Trepps sowie enge Freunde der Familie, ins Kulturzentrum PFL ein. Im Rahmen der Veranstaltung wurde feierlich die Leo-Trepp-Straße eingeweiht, die an Leo Trepps Einsatz für die Stadt Oldenburg erinnern soll. Trepp wurde als Brückenbauer zwischen Juden und Nicht-Juden sowie Kämpfer gegen Antisemitismus und Rassismus geehrt. „Wer Leo Trepp kennengelernt hat, weiß, dass Oldenburg ohne ihn ein anderes wäre“, sagte Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner in seinem Grußwort.

Den Bericht der Nordwestzeitung über den Festakt mit der feierlichen Straßeneinweihung finden Sie hier.

Ein Interview, “Offenheit und Dialog”, der Nordwestzeitung, welches nach dem Festakt mit Gunda Trepp stattfand, lesen Sie hier.

Einweihung der Leo-Trepp-Straße, ein Beitrag aus dem NWZ-TV

Auch die Jüdische Allgemeine berichtete über Leo Trepps 100.Geburtstag und die Einweihung der Leo-Trepp-Straße. Lesen Sie den Artikel, der die Bedeutung der Straßenbenennung für die jüdische Gemeinde und die Integrationskraft Trepps hervorhebt, hier.

Festakt zum 100. Geburtstag von Leo Trepp in Oldenburg

Anlässlich seines 100. Geburtstag am 04. März 2013 würdigt die Stadt Oldenburg am Sonntag, den 03. März 2013 das Schaffen und Werk des Rabbiners Leo Trepp (1913-2010) mit einem Festakt. Dort halten Dr. Johannes Gerster und Prof. Michael Daxner Festvorträge, des Weiteren wird die Leo-Trepp-Straße eingeweiht.

Eine Ankündigung des Festaktes aus der Nordwestzeitung (NWZ) finden Sie hier.

Lesung in der Alten Synagoge Mainz-Weisenau

Zur Ehrung des 100. Geburtstags von Rabbiner Leo Trepp z’l lädt der Förderverein der Alten Synagoge Mainz-Weisenau am Mittwoch, den 13. März 2013, zur Lesung und Buchvorstellung von “Lebendiges Judentum – Essays aus den Jahren 1943 bis 2010″ ein. Der im Februar beim Kohlhammer Verlag erschienene Band enthält Aufsätze und Vorträge Leo Trepps, der gebürtig aus Mainz kommt. Trepp beschäftigt sich darin mit jüdischen Lehrern und Denkern wie Samson Raphael Hirsch, Franz Rosenzweig und Hermann Cohen genauso wie mit immer noch aktuellen Fragen. So reflektiert er, wie die Juden ihr Verhältnis zu Deutschland nach der Schoa gestalten können. Früh setzte er sich mit der Frage auseinander, welche Basis für einen sinnvollen Dialog zwischen Juden und Christen erforderlich ist. Im Vordergrund aller Texte steht das Judentum. Eine Religion, die sich von Beginn an stetig verändert und weiterentwickelt hat.

Trepps Witwe, Gunda Trepp, hatte das Buch herausgegeben, Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz, hat das Vorwort geschrieben.

Datum: 13. März. 2013, 19.30 Uhr

Ort: Alte Synagoge Mainz- Weisenau, Wormser Str. 3

Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt Volker Beling (Violine). Der Eintritt ist frei.

Neuerscheinung: ‘Lebendiges Judentum’ kann nun vorbestellt werden

Unter dem Titel ‘Lebendiges Judentum – Texte aus den Jahren 1943 bis 2010′ erscheint Ende Februar 2013 der von Gunda Trepp herausgebene Essayband mit Werken von Leo Trepp im Kohlhammer Verlag. Die teilweise unveröffentlichten Texte geben Einblick in die Vielfalt der Themen, mit denen sich Trepp zeitlebens auseinandersetzte: Fragen bezüglich einem interreligiösen Dialog ebenso wie Rassismus oder der Vereinbarkeit von Judentum und Moderne.

Den Link, um ein Exemplar des Buches vorzubestellen, finden Sie hier.

Benennung der Leo-Trepp-Straße in Oldenburg einstimmig beschlossen

Die Stadt Oldenburg würdigt ihren Ehrenbürger, Prof. Dr. Dr. h.c. Leo Trepp, mit der Benennung einer Straße. Am 18. Februar 2013 wurde die Beschlussvorlage Aktenzeichen 413, 13/0089 einstimmig vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossen. Die ehemalige Wilhelmstraße zwischen Katharinen- und Marienstraße in der Nähe des jüdischen Gemeindehauses, der Synagoge und dem PFL-Kulturzentrum wird in Zukunft Leo-Trepp-Straße heißen. Diese zentral gelegene Straße soll das Lebenswerk Leo Trepps ehren, welcher sich nach dem Zweiten Weltkrieg für die Versöhnung von Juden und Christen in Deutschland eingesetzt hatte. Die feierliche Umbenennung findet am 03. März 2013, einen Tag vor Trepps 100. Geburtstag statt. Seit 1990 war der ehemalige Landesrabbiner und Theologe Leo Trepp Ehrenbürger der Stadt.

Weitere Artikel zur Benennung der Leo-Trepp-Straße finden Sie in folgenden Lokalzeitungen:

Einen Lageplan der zukünftigen Leo-Trepp-Straße können Sie hier ansehen.

Gunda Trepp liest aus unveröffentlichter Biographie Leo Trepps

Am 05. Februar 2013 las Gunda Trepp, die Frau des 2010 verstorbenen Leo Trepp, aus der bisher unveröffentlichten Biographie “Leo Trepp – ein deutsches Leben”. Die Lesung bildete den Abschluss der Mainzer Vortragsreihe “Universität im Rathaus”, die zu Ehren des 100. Geburtstags von Rabbiner Leo Trepp am 04. März 2013 stattfand.

Die Autobiographie wird Ende 2013 im deutschen Buchhandel erscheinen.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Lebendiges Judentum – Essayband zum 100. Geburtstag von Leo Trepp

Zum 100. Geburtstag veröffentlicht der Kohlhammer Verlag einen Band mit Texten von Leo Trepp aus den Jahren 1943 bis 2010, herausgegeben von seiner Witwe Gunda Trepp, mit einem Vorwort von Karl Kardinal Lehmann.

Die Verlagsankündigung: „Am 4. März 2013 wäre der Rabbiner und Religionsphilosoph Leo Trepp (1913-2010) 100 Jahre alt geworden. Das Interesse an seiner Arbeit und der Respekt vor seiner Persönlichkeit und seinem Werk sind nach wie vor groß. Die ersten Texte des vorliegenden Bandes zeigen, welche Dynamik dem Judentum von Anfang an eigen war und wie besonders das deutsche Judentum Denkweisen stetig verändert und weiterentwickelt hat. Dem schließen sich Texte zu jüdischen Philosophen an. Trepp hat sich eingehend mit Hirsch, Rosenzweig und Cohen beschäftigt, aber auch mit Mordechai Kaplan, der ihn und den er beeinflusst hat. Intensiv widmet er sich der Frage, welche Bedeutung das Land Israel für das Judentum und welchen Einfluss jüdisches Denken auf das heutige Leben hat – sei es im Dialog der Religionen oder sei es beim Thema Emanzipation der Frauen.”

Stadt Bremerhaven benennt Straße nach Leo Trepp

Die Stadt Bremerhaven möchte eine Straße im südlichen Teil der Stadt nach Rabbiner Leo Trepp benennen. Das Naturschutzgebiet Luneplate, das erst 2009 vom Land Oldenburg in den Besitz des Landes Bremen übergegangen war, soll an das Wirken Leo Trepps in der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit erinnern.

Den ganzen Artikel finden sie hier.

Das Judentum in der Moderne – Rabbiner Leo Trepp zum Gedenken

Vortragsreihe „Universität im Rathaus“, organisiert von der Johannes Gutenberg Universität Mainz vom 23. Oktober 2012 bis 05. Februar 2013 im Rathaus Mainz, jeweils 20 Uhr, Eintritt frei

Zum Andenken an Leo Trepps 100. Geburtstag im kommenden Jahr widmet die Johannes Gutenberg Universität Mainz ihre Vortragsreihe „Universität im Rathaus“ in den kommenden Monaten Rabbiner Leo Trepp, der dort als Honorarprofessor lehrte. In sieben Abendveranstaltungen  beleuchten die ReferentInnen das Judentum im Licht der Moderne; das Programm behandelt kulturelle und religiöse so wie philosophische Themen und spiegelt somit das breitgefächerte Denken Leo Trepps wider: die Vorträge beschäftigen sich mit der Einzigartigkeit der deutsch-jüdischen Literatur und deren Entwicklung in der Moderne, der Darstellung des jüdischen Charakters anhand der Shakespeare-Figur Shylock und der Beziehung zwischen jüdischem Gedankengut und dem Diskurs der Moderne generell. Weiterhin nimmt die Vortragsreihe die Thematik des interreligiösen Dialogs mit dem Islam auf, den Leo Trepp zeit seines Lebens gefördert hatte und deren gegenseitige Einflussnahme er erforscht hat. Abschließend liest Gunda Trepp, die Witwe des 2010 verstorbenen Rabbiners, aus seiner bisher unveröffentlichten Autobiografie „Ein deutsches Leben“.

Informationen zu den Veranstaltungen

Download des Programms „Das Judentum in der Moderne“

Veranstaltungshinweis der Universität Mainz

Veranstaltungshinweis der Landeshauptstadt Mainz

Veranstaltungsreihe “Botschafter der Versöhnung” im Leo-Trepp-Lehrhaus, Oldenburg

Anlässlich seines 100. Geburtstages ehrt die jüdische Gemeinde zu Oldenburg ihren ehemaligen Landesrabbiner Prof. Dr. Dr. Leo Trepp mit der Veranstaltungsreihe “Botschafter der Versöhnung”. Mit einer Reihe von vier abendlichen Vorträgen, die das jüdische Leben in verschiedenen Phasen der Geschichte nachzeichnen, thematisiert die Veranstaltungsreihe das Judentum im Wandel der Zeit und gedenkt der weltoffenen, versöhnlichen Persönlichkeit Leo Trepp, der 2010 im Alter von 97 Jahren verstarb. Der Eintritt ist frei. 

Programm

25. Okt. um 19.30 Uhr, Synagoge, Wilhelmstr. 17

Leo-Trepp-Lehrhaus:

Dr. Christine Krüger, Freiburg

“David Mannheimer – Jüdischer Patriotismus und der Erste Weltkrieg”

1. Nov. um 19.30 Uhr, Synagoge, Wilhelmstr. 17,

Leo-Trepp-Lehrhaus:

Prof. Dr. Thomas Kaufmann, Göttingen,

“Luther und die Juden”

22. Nov. um 19.30 Uhr,

Bibliothekssaal der Carl von Ossiektzky Universität

Leo-Trepp-Lehrhaus:

Gunda Trepp, USA “Dialog und Versöhnung” Leo Trepp 1913 – 2010

13. Dez. um 19.30 Uhr,

Bibliothekssaal der Carl von Ossietzky Universität

Leo-Trepp-Lehrhaus:

Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland

“Jüdisches Leben in der deutschen Gegenwartsgesellschaft”

Informationen zu den Veranstaltungen

Veranstaltungshinweise der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg e.V.

Zeitungsbericht “Keine Schuld – aber Verantwortung” der Evangelischen Zeitung für die Kirchen von Niedersachsen über Gunda Trepps Vortrag im Rahmen der Oldenburger Ringvorlesung im November 2012

Rede zur Kristallnacht Remembrance, Keene State College, New Hampshire

Am kommenden Dienstag, den 08. November 2012, spricht Gunda Trepp, die Witwe von Leo Trepp, auf der Veranstaltung  „Kristallnacht Remembrance“ im Keene State College, New Hamsphire. Unter dem Motto We remember– We create– We make a difference wird den Opfern der Reichspogromnacht mit Gesangsvorführungen, Vorträgen und dem feierlichen Anzünden von Gedenkkerzen gedacht. Bei der von Nazis organisierten, anti-jüdischen Gewalt-Aktion wurden über 200 Synagogen angezündet, 91 Juden starben.

Der Gedenk-Abend wird vom Cohen Center for Holocaust and Genocide Studies des Keene State Colleges organisiert und findet im Colonial Theatre in Keene, New Hampshire, statt. Der Eintritt zur Gemeinschaftsveranstaltung ist frei.

Den Link und das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier (auf Englisch).

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