Die jüdische Geschichte in Deutschland ist nicht nur eine Geschichte von Pogromen, Vertreibung und Vernichtung. Sondern auch die Geschichte einer jüdischen Lebendigkeit gegen alle Widerstände bis in die Gegenwart. Jüdisches Denken war nie statisch. Das Judentum als Religion hat sich über Jahrtausende weiterentwickelt und bleibt in seiner Entwicklung nicht stehen. Und Jüdinnen und Juden? Wir sind so verschieden wie die diversen Richtungen unserer wunderbaren Kultur!
Seit dem Terroranschlag der Hamas blicke ich entsetzt auf die extrem gewachsene Zahl antisemitischer Hasstaten, die Juden in Deutschland aktuell erleben. Als kleines Zeichen der Solidarität ist eine Karte an die Adresse der Leo-Trepp-Stiftung unterwegs, die ich Ihnen und euch im Anhang als Foto mitschicke.
Schülerprojekte über jüdisches Leben ausgezeichnet
Auch 2025 sind Schülerinnen und Schüler mit dem Leo-Trepp-Schülerpreis ausgezeichnet worden. „Ihr Engagement ist ein wertvoller Beitrag zur Erinnerungskultur und ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus und für unsere Demokratie“, sagte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Dorit Stenke (CDU) bei der Feierstunde am Dienstag im Jüdischen Museum Rendsburg.
Zuhören, fragen, diskutieren: Gunda Trepp kommt sachsenweit mit Schülerinnen und Schülern an allgemein- und berufsbildenden Schulen ins Gespräch. Ziel der Lesereise: über Judentum und Antisemitismus aufklären, Wissen vermitteln und Stereotype aufbrechen.
Am 16. Juni wurde im Sächsischen Landtag der Leo-Trepp-Schülerpreis 2026 verliehen, ein Preis, der Schüler und Schülerinnen dazu ermutigen soll, sich mit dem lebendigen jüdischen Leben auseinanderzusetzen. Seit 2021 sind Jugendliche aus nun zwölf Bundesländern aufgerufen, sich mit wechselnden Themen rund um das Judentum zu beschäftigen. Dieses Jahr lautete das Motto „Ein Volk. Viele Gesichter“.