Seit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober und dem Massaker an der israelischen Zivilbevölkerung im eigenen Land hat sich die Situation der Jüdinnen und Juden weltweit verändert und die Beschäftigung mit jüdischen Themen hat eine neue Bedeutung gewonnen. Durch den Verteidigungskrieg Israels mit vielen Toten auf beiden Seiten ist sie oft mit starken Emotionen verknüpft. Wir bieten unterschiedliche Formate für die Bildung und Fortbildung an, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gesprächspartner zugeschnitten sind. In erster Linie richten sich unsere Angebote an Lehrkräfte, Erzieher und Multiplikatoren sowie an Schüler*innen.
Die jüdische Geschichte in Deutschland ist nicht nur eine Geschichte von Pogromen, Vertreibung und Vernichtung. Sondern auch die Geschichte einer jüdischen Lebendigkeit gegen alle Widerstände bis in die Gegenwart. Jüdisches Denken war nie statisch. Das Judentum als Religion hat sich über Jahrtausende weiterentwickelt und bleibt in seiner Entwicklung nicht stehen. Und Jüdinnen und Juden? Wir sind so verschieden wie die diversen Richtungen unserer wunderbaren Kultur!
Seit dem Terroranschlag der Hamas blicke ich entsetzt auf die extrem gewachsene Zahl antisemitischer Hasstaten, die Juden in Deutschland aktuell erleben. Als kleines Zeichen der Solidarität ist eine Karte an die Adresse der Leo-Trepp-Stiftung unterwegs, die ich Ihnen und euch im Anhang als Foto mitschicke.
Schülerprojekte über jüdisches Leben ausgezeichnet
Auch 2025 sind Schülerinnen und Schüler mit dem Leo-Trepp-Schülerpreis ausgezeichnet worden. „Ihr Engagement ist ein wertvoller Beitrag zur Erinnerungskultur und ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus und für unsere Demokratie“, sagte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Dorit Stenke (CDU) bei der Feierstunde am Dienstag im Jüdischen Museum Rendsburg.