Ausgehend von Leo Trepps Erfahrungen thematisiert der Essay von Gunda Trepp in der Jüdischen Allgemeine die Frage nach der gesellschaftlichen Lehre aus der Schoa. Kritisiert wird eine Tendenz zur Verallgemeinerung und Moralisierung, die den spezifisch jüdischen Kontext verdrängt. Zugleich verweist er auf die Notwendigkeit, Formen des Erinnerns differenziert und zeitgemäß weiterzuentwickeln.