Es war der Auftakt für die Leo-Trepp-Vorlesungsreihe. Und das Interesse hätte größer nicht sein können. Ende Februar sprach die Judaistikprofessorin und Autorin Susannah Heschel in einem überfüllten Saal in der Synagoge Emanu-El in San Francisco über das Thema: „Redefining 21st Century Jewish Identity – Can we be morally grand and spiritually audacious? Eine Woche später sprach Heschel an der Boston University über ihren Vater und Leo Trepp.
Zum 100. Geburtstag veröffentlicht der Kohlhammer Verlag einen Band mit Texten von Leo Trepp aus den Jahren 1943 bis 2010, herausgegeben von seiner Witwe Gunda Trepp, mit einem Vorwort von Karl Kardinal Lehmann.
Am Donnerstag, den 4. Juli 2013 wurde der Platz vor dem Mainzer Schlossgymnasium zu Ehren des gebürtigen Mainzers Leo Trepp umbenannt. Seine Frau Gunda Trepp war bei der Zeremonie anwesend. Mainzerinnen und Mainzer waren eingeladen, der Ehrung des jüdischen Philosophen und Rabbiners beizuwohnen.
Zu einem Festakt lud die Stadt Oldenburg am 03. März 2013 rund 150 Gäste, darunter den amerikanischen Enkelsohn Leo Trepps, sowie enge Freunde der Familie, ins Kulturzentrum PFL ein. Anschließend wurde ein Teil der früheren Wilhelmstraße in Leo-Trepp-Straße umbenannt.