Ausgehend von Leo Trepps Erfahrungen thematisiert der Essay von Gunda Trepp in der Jüdischen Allgemeine die Frage nach der gesellschaftlichen Lehre aus der Schoa. Kritisiert wird eine Tendenz zur Verallgemeinerung und Moralisierung, die den spezifisch jüdischen Kontext verdrängt. Zugleich verweist er auf die Notwendigkeit, Formen des Erinnerns differenziert und zeitgemäß weiterzuentwickeln.
Am 16. Juni wurde im Sächsischen Landtag der Leo-Trepp-Schülerpreis 2026 verliehen, ein Preis, der Schüler und Schülerinnen dazu ermutigen soll, sich mit dem lebendigen jüdischen Leben auseinanderzusetzen. Seit 2021 sind Jugendliche aus nun zwölf Bundesländern aufgerufen, sich mit wechselnden Themen rund um das Judentum zu beschäftigen. Dieses Jahr lautete das Motto „Ein Volk. Viele Gesichter“.