Leo Trepp dürfe nicht vergessen werden, mahnt der Gründungspräsident der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg, Michael Daxner. Dazu sei die Botschaft zu wichtig, die Trepp auch heute noch für die Gesellschaft habe.
In seiner Rezension in der Frankfurter Rundschau hebt Simon Berninger die enge persönliche Bindung zwischen dem ‘letzten Rabbiner’ und der Biographin hervor.
Nachdem die Redakteurin auf den Inhalt der Biographie eingeht, konzentriert sie sich auf die Gegenwart und befragt Gunda Trepp nach deren Einschätzung der politischen Entwicklung in Deutschland.
In Oberlauringen liest Gunda Trepp in der Heilig-Kreuz-Kirche vor einem gefüllten Haus. Die Fragen der Zuhörer führen zu einer interessanten Diskussion.
Am 26. Oktober 2017 fand an der Boston University die vierte Leo Trepp Memorial Lecture statt. Ihr Titel: Reimagining Rabbis – Rabbiner und ihre Aufgaben neu denken. Längst arbeiten in den Vereinigten Staaten weibliche Rabbiner – auch orthodoxe. Neben anderen, die unter anderem aus dem sephardischen oder modern-orthodoxen Judentum kommen, bringen sie neue Impulse in die Gemeinden.