Zum 100. Geburtstag veröffentlicht der Kohlhammer Verlag einen Band mit Texten von Leo Trepp aus den Jahren 1943 bis 2010, herausgegeben von seiner Witwe Gunda Trepp, mit einem Vorwort von Karl Kardinal Lehmann.
Zu einem Festakt lud die Stadt Oldenburg am 03. März 2013 rund 150 Gäste, darunter den amerikanischen Enkelsohn Leo Trepps, sowie enge Freunde der Familie, ins Kulturzentrum PFL ein. Anschließend wurde ein Teil der früheren Wilhelmstraße in Leo-Trepp-Straße umbenannt.
Am Donnerstag, den 4. Juli 2013 wurde der Platz vor dem Mainzer Schlossgymnasium zu Ehren des gebürtigen Mainzers Leo Trepp umbenannt. Seine Frau Gunda Trepp war bei der Zeremonie anwesend. Mainzerinnen und Mainzer waren eingeladen, der Ehrung des jüdischen Philosophen und Rabbiners beizuwohnen.
Rheinland-Pfalz: Die Rabbiner, die hier im 11. Jahrhundert lehrten, beeinflussen jüdisches Denken bis heute. Mainz, Worms und Speyer sind als SchUM Städte auch heute noch für ihre jüdische Gelehrsamkeit weit über ihre Grenzen hinaus berühmt. In Worms wurde die Synagoge schon 1961 wieder eingeweiht.
Nachdem jüdische Bürger in Sachsen 1837 gleichgestellt worden waren, engagierten sie sich mit anderen für mehr Demokratie, Frauenrechte und bessere Bildungsmöglichkeiten. Im Freistaat finden sich überall Spuren jüdischer Geschichte. In jungen Gemeinden entwickelt sich neues deutsches jüdisches Leben.
Thüringen: Erfurt spielte im 14. Jahrhundert eine zentrale Rolle im jüdischen Leben. Viele Juden lebten in Dörfern, handelten mit Vieh oder Textilien, waren Metzger oder Sattelmacher. Andere gründeten kleinere Betriebe oder große Unternehmen wie die Schuhfabrik Hess in Erfurt oder das Kaufhaus Tietz in Gera.