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Themen

Einige Betrachtungen der Kirche und der Juden nach dem Holocaust

Trepp überlegt in diesem Vortrag von 1992, ob und wie Juden und Christen der Schoah gemeinsam gedenken können, und welche Voraussetzungen es dafür gibt. Schon damals forderte er mehr Verständnis und Offenheit der Kirchen für den Staat Israel und dessen schwierige geostrategische Lage und politische Situation.
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Der jüdisch-islamische Imperativ

Trepp plädiert für einen permanenten Dialog zwischen Judentum und Islam. Ohne ein gegenseitiges Verständnis der Religionen könne es keinen dauerhaften Frieden im Nahen Osten geben. Damit vertritt er bereits 1974 eine Position, die heute sowohl von vielen Israelis als auch von einigen arabischen Staaten vertreten wird.
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Die Wissenschaft des Judentums und die deutsche Universität

Die Vermittlung jüdischen Wissens stand im Zentrum des Lebens von Leo Trepp. So hat er sich früh für eine Etablierung des Faches ‚Jüdische Studien‘ an deutschen Universitäten. Allerdings sei es schwierig, wenn Nichtjuden obliege, die lebendige Religion und Kultur des Judentums zu vermitteln.
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O-Töne - Leo Trepp erinnert sich

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Zerrbild des Juden, einige Worte zum Antisemitismus

Seit frühester Zeit sahen Nichtjuden das Judentum und die Menschen, die es praktizieren, als fremd und anders und damit oft gleichzeitig als minderwertig an. Schon die Griechen und Römer verurteilten die Weigerung der Juden, deren Götter zu akzeptieren und von ihren Vorschriften wie Beschneidung oder koschere Speisen abzuweichen.