In Österreich findet seit 1998 alljährlich am 5. Mai der nationale Gedanktag gegen Gewalt und Rassismus statt. Er erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus und die Befreiung des KZ Mauthausen. Bei der diesjährigen Gedenkfeier im österreichischen Parlament hielt die Kuratoriumsvorsitzende der Leo Trepp Stiftung, Monika Schwarz-Friesel, die Hauptrede.
Nach der Schoah kehrt Leo Trepp regelmäßig nach Deutschland zurück. Er lehrt, publiziert, hält Vorträge und engagiert sich für den interreligiösen Dialog. Wissen, so hofft er, wird alten Hass bekämpfen und neuen mindern. Gleichzeitig setzt er als Rabbiner und Autor alles daran, die jüdische Identität zu stärken.
„Hat sich der Antisemitismus nach dem Holocaust verändert?“, war die Frage einer Schülerin an Gunda Trepp, die am Freitag, 7. Juli 2023, die Bischöfliche Realschule Marienberg in Boppard besuchte. Schüler*innen der Klassen 9a und 9b hatten im Rahmen des Religionsunterrichts mit ihren Lehrerinnen Ruth Wunsch und Susanne Klinksiek am diesjährigen Leo Trepp-Preis teilgenommen.
Oft laufen wir mit Bildern im Kopf herum, die nichts mit der Realität zu tun haben. Und meist führt das zu Stereotypen und Konflikten, die wir vermeiden können. Und sollten. Schließlich haben wir nur eine Welt, und der geht es am besten, wenn wir uns gemeinsam um sie kümmern.
Am 16. Juni ist der Leo Trepp-Schülerpreis im Sächsischen Landtag zum ersten Mal verliehen worden.
Aus den sieben Bundesländern, die sich an dem Wettbewerb beteiligen, haben insgesamt 73 Klassen oder Gruppen ihre Arbeiten eingereicht.
Insgesamt wurden fünf Gruppen für ihre Leistungen ausgezeichnet.